Heilgymnastik / Physiotherapie

Gemeinsam das Ziel im Blick.

Heilgymnastik beinhaltet eine Vielzahl von Behandlungsmethoden aus den verschiedensten Heilmitteln, wie Mobilisationstechniken, Massage- bzw. Weichteiltechniken, aber auch funktionelles Training des Bewegungsapparates.

Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen durch passive und aktive Behandlungselemente an Ihren Problemen.

Mit einer Verordnung für Heilgymnastik von Ihrem Arzt können die Leistungen mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Heilgymnastik zu 30 bzw. 45 min. sind bewilligungsfrei.
Für 60 min. Heilgymnastik wird eine chefärztliche Bewilligung benötigt.
Um die Bewilligung kümmern wir uns gern für Sie!

Die im Folgenden beschriebenen Behandlungsmethoden sind fester Bestandteil unseres Therapiekonzepts.

Funktionelles Training

Läuft bei dir? - Läuft bei mir!

Zur schnelleren Heilung nach Sportverletzungen oder Operationen aber auch als prophylaktische Maßnahme, um z. B. Rücken­beschwerden zu vermeiden ist es wichtig, die Muskulatur in ihrer Funktion zu trainieren.

Als Übungsgerät für ein derartiges Training kann man neben Kreiseln oder Bällen auch Slacklines für das spezielle Balance- und Stabilisationstraining nutzen. Diese Art des Trainings wird auf Grund der Vielfältigkeit nie langweilig oder monoton. Deshalb haben auch Kinder bei uns viel Spaß bei der Therapie!

Manuelle Therapie

  • Blockaden lösen
  • Beweglichkeit verbessern

Manuelle Therapie umfasst unterschiedliche mobilisierende und manipulative Handgriffe, welche Blockaden und funktionelle Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule oder den Extremitäten beseitigen. Nur mit entsprechender Zusatzqualifikation (Osteopathie oder Manuelle Therapie) dürfen Physiotherapeuten diese Technik am Patienten anwenden.

Nervenmobilisation

  • Verklebungen im Nervenverlauf lösen
  • Hilfe bei 'Kribbeln' in Extremitäten

Da unser Nervensystem bei jeder Aktion unseres Körpers beteiligt ist, ist es ebenso oft auch bei Beschwerden in Mitleidenschaft gezogen. Bemerkbar macht sich dies durch ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln oder im Extremfall auch Taubheitsgefühle. Bekannte Beschwerdebilder hierfür sind Ischialgie oder das Carpaltunnel-Syndrom.

Durch manuelle Mobilisationstechniken an den Nervenbahnen können diese Symptome behandelt werden.

Kinesiologisches / Myofasziales Taping

Ein Grundgedanke - zwei Philosophien.

Kinesiologische und myofasziale Tapes bestehen aus elastischem Baumwollgewebe. Durch diese flexible Materialstruktur regulieren sie während der Bewegung den Muskeltonus (Tonus = Spannung). Die Tapes fühlen sich sehr angenehm auf der Haut an und können bzw. sollen sogar mehrere Tage getragen werden. Der Hauptunterschied zwischen kinesiologischem und myofaszialen Taping besteht in der Anlagetechnik.

Einsatzmöglichkeiten sind z. B. Sehnenreizungen (wie Tennis-Ellenbogen, Achillessehnenreizung o. ä.), Muskelverspannungen, Narbenbehandlungen und Lymphstauungen. Sehr gute Erfahrungen haben wir vor allem bei der Behandlung von 'Fersensporn-geplagten' gemacht!

Die Anlage eines Tapes ersetzt aber nie eine Therapie, sondern soll ausschließlich behandlungsbegleitend angewandt werden!

Spiral Tape

  • Zirkulation fördern
  • Narbenelastizität verbessern

Die Spiral-Tape-Behandlung basiert auf der asiatisch medizinischen Wissenschaft. Durch das Auftragen eines Gittertapes auf Akupunkturpunkten, Schmerzpunkten und Narben fördert es die Zirkulation der Energie durch die Haut und reguliert die Spannungen der Muskulatur. Sehr gute Therapieerfolge hatten wir vor allem in der Behandlung von Narben.

Triggerpunktbehandlung

  • Verspannungen lösen
  • Schmerzen reduzieren

Triggerpunkte sind für jeden Muskel spezifisch definierte Punkte, welche sich bei Überbeanspruchung des Muskels 'aktivieren'. Sie lösen lokalen oder ausstrahlenden Schmerz im Muskel aus. Durch gehaltenen Druck auf einen Triggerpunkt reguliert der Muskel seine Spannung und die Schmerzen lassen nach.